, hier muss ich aber erst noch einmal ein wenig auf die Lage unseres Gratens eingehen, dieser liegt nämlich ziemlich in der Mitte einer Gartenanlage, so dass sich ringsherum noch mehrere andere Gartengrundstücke anreihen. Weshalb man eventuell unser Erstaunen nachvollziehen kann, als in dem Moment, wo Blättle zusammen mit den Hunden den hinteren Teil unseres ja noch recht verwilderten Gartens (ca. 1,20m hohes Gras) erreicht, plötzlich ein ausgewachsender Rehbock aufspringt und augerechnet im meine Richtung die Flucht ergreift. Ich stand noch im vorderen Teil des Gartens, weil ich eben zunächst bei besagten Kompost war, und seh quasi auf einmal einen leckeren Braten direkt auf mich zukommen. (Nee ganz im Ernst, ich musst mich im ersten Moment echt entscheiden, ob ich jetzt diese Reh festhalte oder meine Hündin, welche sich mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Frage nicht gestellt hätte. Habe dabei aber eher Instinktiv darüber nachgedacht, dass ich dem Tier dann das Genick brechen müsste, und mich dagegen entschieden, so von wegen Wilderei und so.) Ich erwische also meinem Hund am Geschirr und habe einen panischen Rehbock in meinen Garten rumspringen dem es erst nach den zweiten oder dritten Anlauf gelang
das Weite zu suchen, und dabei an dem Zaun von unseren Nachbargarten auch ein Büschel Fell lassen musste.
Und um dieses Fellbüschel geht meine Geschichte jetzt eigentlich. Während ich meine Hündin, die mittlerweile auch wieder einen Weg in den Nachbargarten gefunden hat, zurück rufe und diese jetzt wieder irgendwie zurück über diesen Zaun bekommen muss wurde dieses von Eschenblatt eingesammelt, aber davon dann später mehr...


Dezember 2011
... die schleifspuren quer durch den Garten sind auch nicht zu verachten... 
Und dann halt Blättle und ihr Bastelwarn (Oder kommt ihr auch öfter auf die Idee Rehfell dazu zu verwenden einen Pinsel daraus zu binden?)
Naja und als ich dann noch anfing über den Wert von diesem Fellbücheln als Talismann nachzugrübeln waren, nachdem man sich dann noch mal über die esoterischen Eigenschaften von Kupfer vergewissert hat, schnell ein paar Anhänger gefertigt, welche man zur Wintersonenenwende dem gehörnten Gott weihen konnte.